Institut für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft

 
 

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Forschungsprojekte

Titel: Innovation und Unternehmertum der Forstwirtschaft in Mitteleuropa
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Ewald Rametsteiner
in Kooperation mit: Europäisches Forstinstitut (EFI) sowie Partner des angestrebten EFI Regional Project Centre "Innovation and Entrepreneurship in Forestry in Central Europe"
Schlagworte: Innovationen, unternehmerisches Verhalten
Theorie/Methode: mündliche Befragung, Expertenpanels
Kurzbeschreibung: Das Projekt verfolgt folgende Ziele:
(1) Analyse von Wissens- und Informationsflüssen bei Waldbewirtschaftern im Hinblick auf Innovationen technologischer und prozeduraler Art
(2) Bestimmung des Innovationspotentials und existierender Hindernisse für innovatives und unternehmerisches Verhalten institutioneller Art
(3) Ausarbeitung von Konzepten und Instrumenten zur Stärkung von Unternehmertum und Innovation in der Forstwirtschaft.
Diese Ziele tragen zur Umsetzung der Lissabon-Resolution L1 sowie der EU-Forststrategie bei. Das Projekt ist als Gemeinschaftsprojekt des EFI Regional Project Centre "Innovation and Entrepreneurship in Forestry in Central Europe" geplant.
Laufzeit: 1. Juli 2000 - 30. April 2003
Finanzierung: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wien
Status: Antragsstadium

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Titel: COST -Aktion E19: Nationale Forstprogramme im europäischen Kontext
Leiter: Peter Glück (Leiter) und Heikki Pajnuoja (stellvertr. Leiter)
Projektbearbeiter: ---
in Kooperation mit: Heiner Schanz (Leiter der Arbeitsgruppe 1),
Willi Zimmermann (Leiter der Arbeitsgruppe 2) und
Forscher aus europäischen Ländern, USA, Kanada und Japan
Schlagworte: Nationale Forstprogramme, nachhaltige Waldbewirtschaftung, Politikevaluierung
Theorie/Methode: ex ante-Politikevaluierung
Kurzbeschreibung: Das wissenschaftliche Arbeitsprogramm der Aktion umfaßt die folgenden zwei Teile, die in zwei getrennten Arbeitsgruppen (AG) behandelt werden:
AG1: Spezifizierung der Elemente und prozeduralen Erfordernisse von nationalen Forstprogrammen, die als Modell für einen europäischen Staat dienen können
AG2: Evaluierung der Signifikanz nationaler Forstprogramme im Vergleich zu anderen politischen Instrumenten (z.B. Forstgesetz, Förderung, Beratung)
Laufzeit: 1. Juli 1999 - 31. Juni 2001
Finanzierung: Europäische Kommission, COST-Programm
Status: Homepage: http://www.metla.fi/eu/cost/e19

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Titel: Nationale Forstprogramme für Österreich
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Johannes Voitleithner
in Kooperation mit: COST-Aktion E19 "National Forest Programmes in a European Context"
Schlagworte: Nationale Forstprogramme, nachhaltige Waldbewirtschaftung, Partizipation, schrittweise Planung, holistische und intersektorale Methode
Theorie/Methode: Dokumentenanalyse
Kurzbeschreibung: Nationale Forstprogramme im engeren Sinn sollen nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellen; im weiteren Sinn dienen sie der Anpassung der Forstpolitik an geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Ein nationales Forstprogramm ist durch eine Reihe spezifischer Handlungsgrundsätze charakterisiert (z.B. Beteiligung interessierter Akteure, schrittweiser Planungsprozeß, dezentrale Koordinierung). Es werden die Auswirkungen dieser Prinzipien (interne Einflußgrößen) sowie externer Faktoren (z.B. internationaler Druck, Förderung, Mehrebenensystem der forstpolitischen Steuerung) auf die Struktur und Beziehungen der Akteure und damit auf den Inhalt nachhaltiger Waldbewirtschaftung untersucht.
Laufzeit: 1. Jänner 2000 - 31. Dezember 2003
Finanzierung: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wien
Status: in Anfangsphase

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Titel: Analyse der Hemmnisse für die Stärkung des internationalen Waldregmies im Rahmen des internationalen Forstpolitik-Dialogs
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Helga Pülzl
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Internationale Waldkonvention, nachhaltige Waldbewirtschaftung
Theorie/Methode: Inhaltsanalyse, ex ante-Politikevaluierung
Kurzbeschreibung: Ziel des Projekts ist die Schaffung erhöhter Transparenz über die Ursachen von unterschiedlichen Positionen und Konflikten der beteiligten Staaten hinsichtlich politischer, strategischer und operationaler Inhalte, um auf dieser Grundlage durch geeignete Maßnahmen Beiträge zur Konsensbildung im Nachfolgeprozeß des Zwischenstaatlichen Waldforums (IFF) leisten zu können.
Laufzeit: 1. Jänner 2000 - 31. Dezember 2000
Finanzierung: Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, Wien
Status: Anfangsphase

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Titel: Evaluierung bestehender und neuer politischer Instrumente zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Gerhard Weiß
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Politikevaluierung, nachhaltige Waldbewirtschaftung, politische Instrumente
Theorie/Methode: Evaluierung politischer Instrumente
Kurzbeschreibung: Ziel des Projekts ist das Studium der Wirkungen und des Ergebnisses politischer Instrumente zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Zu diesem Zweck gibt es bestehende Instrumente, es werden aber auch neue vorgeschlagen. Für jede Kategorie politischer Instrumente (regulative, ökonomische und informationelle) werden je zwei Beispiele bestehender und neuer politischer Instrumente ausgewählt. Um Erfolg und Mißerfolg existierender politischer Instrumente zu erklären, wird deren Formulierung und Vollziehung durch das politische System im Hinblick auf: Problemstruktur, politische, institutionelle und ökonomische Situation, Werte, Ideologien und Interessen der politischen Akteure analysiert. Weiters wird die Akzeptanz neuer politischer Instrumente durch die Vertreter politischer Parteien, Verbände der Forstwirtschaft und des Umweltschutzes sowie der öffentlichen Verwaltung (Landwirtschaft- und Umweltministerium) untersucht.
Laufzeit: 1. Jänner 1999 - 31. Dezember 2001
Finanzierung: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
Status: in Bearbeitung

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Titel: Bewertung der Waldnutzung in Österreich anhand der paneuropäischen Kriterien und Indikatoren forstlicher Nachhaltigkeit
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Klaus Sehling
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Evaluationsanalyse, nachhaltige Waldbewirtschaftung, paneuropäische Kriterien und Indikatoren
Theorie/Methode: Analyse der Politikformulierung
Kurzbeschreibung: Die Ist-Situation der Waldbewirtschaftung in Österreich, gemessen anhand der paneuropäischen Kriterien und Indikatoren nachhaltiger Waldbewirtschaftung, wird mit der Soll-Situation verglichen, die entweder durch politischen Konsens oder Übereinkunft der Fachleute bestimmt wird. Der Unterschied zwischen Ist- und Soll-Zustand ist ein Indikator dafür, wie erfolgreich die bestehenden politischen Instrumente sind. Es wird angenommen, daß keine politischen Änderungen notwendig sind, wenn der Unterschied klein ist, während der Einsatz neuer politischer Instrumente zu erwägen ist, wenn der Unterschied groß ist.
Laufzeit: 1. Oktober 1999 - 30. September 2000
Finanzierung: Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, Wien
Status: in Bearbeitung

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Titel: Waldpädagogik in Österreich
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Hans Peter Killingseder
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Waldpädagogik
Theorie/Methode: teilnehmende Beobachtung, mündliche Befragung
Kurzbeschreibung: Es wird das Betätigungsfeld der Waldpädagogik mit seinen Anbietern und Zielgruppen durchleuchtet und mit Deutschland und der Schweiz verglichen. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen wird ein Methodenkatalog erstellt, der eine Basis für eine möglichst alle Waldnutzungen berücksichtigende Waldpädagogik bietet.
Laufzeit: 1. Jänner 2000 - 31. Dezember 2001
Finanzierung: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wien
Status: in Anfangsphase

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Titel: Multifunktionale Forstwirtschaft als Mittel der Entwicklung des ländlichen Raumes (MULTIFOR.RD)
Leiter: für Österreich: Peter Glück
Projektbearbeiter: für Österreich: Peter Mayer
in Kooperation mit: Freerk Wiersum, Wageningen Agricultural University (Koordinator) und Forscher aus D, DK, E, F, GR, H, IRL, NL
Schlagworte: Forstpolitik, forstliche Raumplanung, ländliche Entwicklung, vergleichende Interssenanalyse
Theorie/Methode: Dokumentenanalyse, mündliche Befragung
Kurzbeschreibung: Das Projekt zielt auf (i) eine vergleichende europäische Analyse der Natur und Dynamik des Verhaltens der Waldeigentümer und der Öffentlichkeit gegenüber Wald und Forstwirtschaft und (ii) die Entwicklung von Kriterien zur Unterscheidung regionsspezifischer Strategien für multifunktionale Forstwirtschaft zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Um ortsspezifische Einstellungen zur multifunktionalen Forstwirtschaft und deren Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes zu verstehen, wird eine Reihe von Fallstudien durchgeführt. In jeder Fallstudie werden die Einstellungen und Meinungen zur Forstwirtschaft und Forstpolitik der Produzenten und Konsumenten von Forstprodukten und Dienstleistungen sowie von lokalen Verwaltungsbeamten und Politikern untersucht. In neun europäischen Ländern werden quantitative Erhebungen auf der Grundlage von qualitativen Erhebungen in sechs europäischen Ländern durchgeführt. Es wird angenommen, daß diese sechs Länder die unterschiedlichen forstwirtschaftlichen Bedingungen in Europa widerspiegeln.
Laufzeit: 1. Jänner 1999 - 31. Dezember 2001
Finanzierung: Europäische Union
Status: in Bearbeitung

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Titel: Multifunktionale Waldbewirtschaftung - Evaluierung politischer und waldbaulicher Instrumente für Berggebiete (MUFOMA)
Leiter: für Österreich: Peter Glück
Projektbearbeiter: für Österreich: Gerhard Weiß
in Kooperation mit: Michael Weber, Universität München (Koordinator) und Forstpolitikforscher und Waldbauer aus: A, CH, D, F, I, SLO, E, GR, N
Schlagworte: Ländervergleich, Bewirtschaftungs-Richtlinien, Schutzwälder, Bewertung politischer Instrumente
Theorie/Methode: Bewertung politischer Instrumente
Kurzbeschreibung: Der allgemeine Zweck der konzertierten Aktion besteht darin, politikwissenschaftliche und waldbauliche Methoden und Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammenzutragen, um die Effektivität und Effizienz politischer und waldbaulicher Maßnahmen zur Sicherstellung der vielfältigen Funktionen der Bergwälder zu verbessern. Es wird eine komparative Analyse der waldbaulichen Methoden und Konzepte sowie eine eingehende Schätzung der Vollziehung, Wirkungen und Ergebnis der Erfahrungen in den teilnehmenden Staaten (Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Spanien, Griechenland und Norwegen) durchgeführt. Zu diesem Zweck werden Politikwissenschafter und Waldbauer an ausgewählten Standorten zusammenkommen und die Anwendung der nationalen Schutzwald-Bewirtschaftungs-Richtlinien auf diesen Standorten in aufeinanderfolgenden Arbeitssitzungen vergleichen. In jeder Arbeitssitzung werden Schlußfolgerungen für das Gastland und die anderen teilnehmenden Staaten gezogen. In einem abschließenden Treffen wird die Zusammenfassung aller Ergebnisse auf EU-Ebene gesucht.
Laufzeit: 1. Jänner 1999 - 31. Dezember 1999
Finanzierung: Europäische Kommission (4. Forschungsrahmenprogramm, konzertierte Aktion)
Status: in Bearbeitung

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Titel: Bewertung forstpolitischer Instrumente zum Schutz vor Naturgefahren
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Gerhard Weiß
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Politikfeldanalyse, Evaluation politischer Instrumente, Schutz vor Naturgefahren, Schutzwald
Theorie/Methode: Politikfeldanalyse
Kurzbeschreibung: Wahl und Einsatz der forstpolitischen Instrumente zum Schutz vor Naturgefahren in Österreich werden mit dem Ansatz der Politikfeldanalyse untersucht. Die qualitative Studie zielt auf Erklärung des politischen Prozesses und untersucht schwerpunktmäßig die Vollziehung der regulativen, ökonomischen und informationellen Instrumente. Die Erklärung erfolgt durch Theorien rationalen Verhaltens, den Institutionenansatz und den Werte-Ansatz. Als Ergebnis werden Vorschläge zur Erhöhung der Effektivität und Effizienz der politischen Instrument gemacht.
Laufzeit: 1. Jänner 1994 - 30. September 1998
Finanzierung: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wien
Status: abgeschlossen
Publikationen: WEISS, G. (1999): Die Schutzwaldpolitik in Österreich. Einsatz forstpolitischer Instrumente zum Schutz vor Naturgefahren. Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft, Band 39, Wien.
SCHMIDERER, H. und WEISS, G. (1999): Die Bannwaldpolitik in Österreich. Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft, Band 38, Wien.

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Titel: Einstellung der Öffentlichkeit zur Land- und Forstwirtschaft im ländlichen Raum
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Peter Mayer, Johannes, Schrems, Christoph Wildburger
in Kooperation mit: Rudolf Freidhager (ÖBF AG)
Schlagworte: Nicht-Holzprodukte und forstliche Dienstleistungen, Marketing von forstlichen Dienstleistungen, unvollständige öffentliche Güter
Theorie/Methode: qualitative und quantitative Erhebungsmethoden
Kurzbeschreibung: Nicht-Holzprodukte und forstliche Dienstleistungen sind nicht notwendigerweise öffentliche Güter, deren Marktpreis null ist. An den Beispielen der Walderholung und des Naturschutzes wird die Möglichkeit erforscht, öffentliche Güter in unvollständige öffentliche Güter überzuführen. Im Fall des Schutzes vor Elementargefahren wird die Einstellung der Bergbevölkerung zu verschiedenen politischen Instrumenten mithilfe quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung untersucht. Die Kompetenz der Forstleute im Hinblick auf die Bereitstellung von forstlichen Dienstleistungen wird in drei Teilprojekten (Walderholung, Naturschutz und Schutz vor Elementargefahren) untersucht. Die Teilstudien zielen auf die Bereitschaft der Nutznießer, für forstliche Dienstleistungen ein Entgelt zu bezahlen. Die Ergebnisse können für die Reformulierung der bestehenden politischen Instrumente benutzt werden.
Laufzeit: 1. Jänner 1996 - 31. Dezember 1997
Finanzierung: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wien
Status: abgeschlossen
Publikationen: MAYER, P. und WILDBURGER, Ch. (1998): Erholung und Naturschutz im österreichischen Wald - Fluch oder Segen? Eine forstpolitische Situationsanalyse. Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft, Band 31, Wien.
SCHREMS, J. (1997): Die Sicherheitskompetenz der Forstwirtschaft in Österreich. Meinungen und Einstellungen der Öffentlichkeit zur Forstpolitik im Gebirgswald. Dissertation an der Universität für Bodenkultur Wien, Wien.
GLÜCK, P. (1998): Die Dienstleistungen des Waldes als sozioökonomische Kategorie. In: GLÜCK, P. und NIESSLEIN, E. (Hg.): Wer zahlt für die gesellschaftlichen Leistungen des Waldes? Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft, Band 30, Wien, S. 5-16.

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Titel: COST-Aktion E3: Beitrag der Forstwirtschaft zur Entwicklung des ländlichen Raumes
Arbeitsgruppe 3: Die Rolle des Waldes für den Schutz ländlicher Berggebiete - Evaluierung der forstpolitischen Maßnahmen
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: ---
in Kooperation mit: - Institut für Forstpolitik und Forstgeschichte, Universität München, Deutschland
- Station d'Economie et Sociologie Rurales, INRA, Nancy, Frankreich
- Department of Forestry, University Ljubljana, Slowenien
- Department of Forestry, Università degli Studi di Firenze, Italien
- National Agricultural Research Foundation (NAGREF), Kifissia, Griechenland
- Department Wald- und Holzforschung, ETH Zürich, Schweiz
Schlagworte: Politikevaluierung, Waldsanierung
Theorie/Methode: Dokumentenanalyse, komparative Analyse
Kurzbeschreibung: Es werden die politischen Instrumente zur Sicherstellung resistenter und resilienter Schutzwälder in ländlichen Berggebieten durch vergleichende Länderanalysen evaluiert. Folgende Länder werden in die Untersuchung einbezogen: Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Slowenien und Schweiz.
Laufzeit: 1. Jänner 1994 - 31. Dezember 1997
Finanzierung: Europäische Kommission , COST-Programm
Status: abgeschlossen
Publikationen: GLÜCK, P. und WEBER, M. (Hg.): Mountain Forestry in Europe.  Silvicultural and policy means. Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft, Band 35, Wien, 308 Seiten.

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Titel: COST-Aktion E3: Beitrag der Forstwirtschaft zur Entwicklung des ländlichen Raumes
Leiter: Niels E. Koch (Leiter), Peter Glück (stellvertretender Leiter), Lars Laestadius (wissenschaftlicher Sekretär)
Projektbearbeiter: Daniel Terrasson (Leiter der Arbeitsgruppe 1)
Raffaele Spinelli (Leiter der Arbeitsgruppe 2)
Peter Glück (Leiter der Arbeitsgruppe 3)
Michael Weber (Leiter der Arbeitsgruppe 4)
in Kooperation mit: Forscher aus 20 europäischen Staaten
Schlagworte: ländlicher Raum, öffentliche Meinung, Kleinwaldwirtschaft, Bergforstwirtschaft
Theorie/Methode: empirische Methoden der Sozialforschung, Dokumentenanalyse, Evaluierung politischer und waldbaulicher Instrumente
Kurzbeschreibung: Der Wald spielt eine wichtige Rolle für die Lebensverhältnisse der Menschen in ländlichen Gebieten. Es fehlt jedoch an Wissen über sozio-politische Aspekte der Forstwirtschaft sowie technisch-waldbauliche Aspekte der bäuerlichen Waldwirtschaft im Kontext der Entwicklung des ländlichen Raumes. Ein besonderer Fall im ländlichen Raum sind die Berggebiete, weil nirgendwo sonst die Menschen so abhängig vom Wald sind wie hier. Die folgenden vier Arbeitsgruppen (AG) behandeln die o.a. Themen:
AG 1: Öffentliche Meinung der und über die Einstellung der Bauern und Waldeigentümer zur Forstwirtschaft als Mittel der Entwicklung des ländlichen Raumes
AG 2: Bewirtschaftung und waldbauliche Optionen der bäuerlichen Waldwirtschaft
AG 3: Rolle des Waldes zum Schutz ländlicher Berggebiete - Evaluierung der politischen Instrumente
AG 4: Rolle des Waldes zum Schutz ländlicher Berggebiete - Evaluierung der waldbaulichen Maßnahmen
Laufzeit: 13. Juni 1994 - 31. Mai 1998
Finanzierung: Europäische Kommission, COST-Programm
Status: abgeschlossen
Publikationen: KOCH, N.E. und RASMUSSEN, J.N. (1998): Forestry in the Context of Rural Development. Final Report of COST Action E3. Danish Forest and Landscape Research Institute, Horsholm.
GLÜCK, P. und WEISS, G. (Hg.) (1996): Forestry in the Context of Rural Development: Future Research Needs, EFI Proceedings Nr. 15, Joensuu.

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Titel: Evaluierung der Akzeptanz von Vorschlägen zur Waldsanierung
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Michael Pregernig
in Kooperation mit: Forschungsinitiative gegen das Waldsterben II - Generalsynopse
Schlagworte: Soziologie; Politikwissenschaften; Waldökosystemsanierung; Wissenstransfer; Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse
Theorie/Methode: Experteninterviews; teilnehmende Beobachtung; (schriftliche) Befragung
Kurzbeschreibung: Vom unzureichenden Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Anwendungskontexte ausgehend, besteht das Ziel der Arbeit einerseits darin, die „Wege des Wissens“ in deskriptiver Form nachzuzeichnen sowie andererseits die zentralen Determinanten der Handlungsbereitschaft in Fragen der Waldsanierung zu ergründen. Dabei wird auf ein theoretisches Handlungsmodell zurückgegriffen, welches menschliches Verhalten von der internen psychologischen Struktur, dem Informations- und Kommunikationsverhalten und der sogenannten „objektiven“ Umgebung abhängig sieht. 
Um die Akzeptanz von im Rahmen der „Forschungsinitiative gegen das Waldsterben“ erarbeiteten Empfehlungen zur Waldsanierung zu evaluieren, wurden die Leiter (mittel-)großer Forstbetriebe sowie die Mitarbeiter der Forstbehörde und der Landwirtschaftskammern mit Hilfe eines standardisierten, schriftlichen Fragebogens befragt (249 auswertbare Fragebögen). 
Als die zentralen Determinanten der Akzeptanz von „wissenschaftsbasierten“ Waldsanierungsmaßnahmen werden die Problembetroffenheit, sozio-demographische und sozio-ökonomische Variablen, Einstellungen und Werte sowie insbesondere das Informations- und Kommunikationsverhalten herausgestellt. 
Lösungsansätze zur effizienteren Gestaltung von Prozessen und Organisationsformen des Wissenstransfers werden u. a. in der Nutzung kleinräumiger Informationsnetzwerke, handlungsorientiertem Lernen in Projekten, dem Rückgriff auf Werte und Einstellungen als handlungssteuernde Instanzen, innovationsorientierter Aus- und Weiterbildung sowie „wissenschaftsnäherer“ Beratung gesehen.
Laufzeit: 12/95 - 12/98
Finanzierung: Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
Status: abgeschlossen
Publikationen: PREGERNIG, M. (1999): Die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse. Determinanten der Umsetzung wissenschaftlichen Wissens am Beispiel der österreichischen "Forschungsinitiative gegen das Waldsterben". Europäische Hochschulschriften, Reihe XXII Soziologie, Band 339, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York Wien.

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Titel: Bewertung der WWF European Forest Scorecards über nachhaltige Waldbewirtschaftung in Europa
Leiter: Ilpo Tikkanen
Projektbearbeiter: Peter Glück, Birger Solberg
in Kooperation mit: ---
Schlagworte: Forst- und Holzwirtschaftspolitik, Umweltpolitik, Walderhaltung und nachhaltige Waldbewirtschaftung
Theorie/Methode: Politikanalyse
Kurzbeschreibung: Gegenstand der Untersuchung ist die wissenschaftliche Grundlage der "WWF European Forest Scorecards - an Analysis - first edition 1995" unter den Gesichtspunkten (i) der Operationalisierung der benützten Kriterien und Indikatoren sowie (ii) der Politikanalyse. Es werden die Schwächen und Stärken der WFF-Studie in bezug auf die fünf Ziele der Europäischen Forststrategie des WWF beschrieben. Der vielleicht schwächste Punkt der WWF-Studie ist der Umstand, daß sie den gegenwärtigen Zustand der forstlichen Situation in den untersuchten Ländern außer Betracht läßt.
Laufzeit: 1. März 1996 - 31. August 1996
Finanzierung: Waldbesitzerverbände aus DK, FIN, N und S
Status: abgeschlossen
Publikationen: TIKKANEN, I., GLÜCK, P. und SOLBERG, P. (1996): An Evaluation of WWF's Study "The WWF European Scorecards - an Analysis - First edition 1995", Joensuu, 9 pages

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Titel: Optionen zur Stärkung des internationalen Waldregimes
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Peter Glück, Richard Tarasofsky (IUCN), Neil Byron (CIFOR), Ilpo Tikkanen (Universität Helsinki und EFI)
in Kooperation mit: Europäische Kommission DG XI (Environment)
Schlagworte: Forst- und Holzwirtschaftspolitik, nachhaltige Waldbewirtschaftung, internationales Umweltrecht, internationales Waldregime, internationale Waldkonvention
Theorie/Methode: Politikanalyse
Kurzbeschreibung: Die Studie wurde im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt; sie sollte einen Überblick über denkbare Optionen zur Stärkung des internationalen Waldregimes geben. Die Vorteile und Nachteile einer jeden Option werden unter den Gesichtspunkten der Effektivität und politischen Durchführbarkeit untersucht, ohne jedoch Empfehlungen abzugeben.
Laufzeit: 1. Juli 1996 - 31. Dezember 1996
Finanzierung: Europäische Kommission DG XI, Brüssel
Status: abgeschlossen
Publikationen: GLÜCK, P./TARASOFSKY, R./BYRON, N./TIKKANEN, I. (1996): Options for Strengthening the International Legal Regime for Forests. A report prepared for the European Commission, Joensuu 1997, 78 pages.

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Titel: Nutzungspotentialanalyse Achenkirch
Leiter: Peter Glück
Projektbearbeiter: Andreas Ottitsch
in Kooperation mit: FUST-Tirol, Förderungsverein für Umweltstudien, Achenkirch, Tirol
Schlagworte: Stadt- und Gebietsplanung, Forstliche Raumplanung, Landnutzungsplanung, Nutzungskonflikte, Geoinformationssysteme, Bürgerbeteiligung
Theorie/Methode: Rauminformationsgestützte Nutzungspotential- und Konfliktanalyse
Kurzbeschreibung: Im Projekt wurde ein Verfahren entwickelt, das als Instrument der forstlichen Raumplanung die Analyse und Regelug von Landnutzungskonflikten unterstützen soll. Geographische Informationstechnologie ermöglicht die Zusammenführung und Analyse unterschiedlicher Informationsquellen, um Nutzungspotentiale verschiedener Landnutzungen zu ermitteln und zu visualisieren.
Der Vorteil der in der Arbeit entwickelten Methode besteht einerseits in der Offenlegung der subjektiven Wertung, die die Planung nachvollziehbar macht und andererseits in der getrennten Speicherung der beiden Komponenten: Bewertungen und Fakten, die die Auswirkungen unterschiedlicher Wertungen unter sonst gleichbleibenden Bedingungen simulierbar macht.
Durch die getrennte Führung objektiver und subjektiver Bestandteile eignet sich das Planungsinstrument besonders für partizipative Planungsverfahren.
Laufzeit: 1. April 1992 - 31. Dezember 1994
Finanzierung: Ehrensenator Christiane Underberg
Status: abgeschlossen
Publikationen: Glück, P. und A. Ottitsch (1997): Alpine Umweltprobleme. Ergebnisse des Forschungsprojekts Achenkirch, Teil XXXIII: Nutzungspotentialanalyse - Aus dem Untersuchungsgebiet Achenkirch. Beiträge zur Umweltgestaltung A 136. Erich Schmidt Verlag GmbH&CoKG. Berlin, 205 Seiten.

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Zuletzt geändert am 13.3.2000 (e-mail: h440t7@edv1.boku.ac.at)